Bei Becher Industrieschilder kombinieren wir moderne Fertigungstechnologien mit langjähriger Erfahrung, um Kennzeichnungslösungen technisch präzise umzusetzen. Ob Eloxal-Verfahren, Ätztechnik, Druckverfahren, Gravur oder Laserkennzeichnung – jedes Verfahren hat spezifische Stärken und eignet sich für bestimmte Materialien, Einsatzumgebungen und Anforderungen.
Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über unsere Fertigungsverfahren und deren typische Einsatzbereiche. So lässt sich schneller einschätzen, welches Verfahren für Ihre Anwendung sinnvoll ist.
Eloxal ist die Kurzbezeichung für elektrolytische Oxidation von Aluminium. Das Eloxieren, auch Anodisieren oder anodische Oxidation genannt, ist ein elektrochemisches Verfahren, bei dem die Oberfläche von Aluminium in Aluminiumoxid umgewandelt wird. Die dadurch entstehende dichte und sehr harte Eloxalschicht ist fest mit dem Grundmaterial verbunden und weist eine hohe Beständigkeit gegenüber mechanischen, chemischen und thermischen Beanspruchungen auf.
Aufgrund der porösen Beschaffenheit der Oxidschicht lassen sich anorganische oder organische Farbstoffe über Druckverfahren oder Färbebäder direkt in der transparenten Eloxalschicht einlagern und so vor Umwelteinflüssen schützen. Dieses Verfahren wird auch Untereloxaldruck oder Eloxalunterdruck genannt.
| Anwendung | Typenschilder, Leistungsschilder, Markenschilder, Embleme, Skalen, Maßstäbe, Ziffernblätter, Rohlinge, Stanzteile, Funktionsteile, Barcodeschilder, Hundesteuermarken, Frontplatten, Frontblenden, Frontfolien, Tastaturfolien, technische Etiketten, Werbeetiketten, beschriftbare Etiketten |
| Material | Aluminium |
| Druckfarben |
Große Auswahl an Standardfarben vorhanden. Sonderfarben können innerhalb gewisser Farbtoleranzen individuell angemischt und bemustert werden. Der Farbton "Weiß" ist im Untereloxaldruck nicht möglich, da weiße Farbpigmente größer sind als die Eloxalporen. Weiß wird deshalb meist durch die silberne Grundfarbe des eloxierten Aluminiums dargestellt. |
| Variable Daten |
fortlaufende Nummerierungen, fortlaufende Barcodes und wechselnde Beschriftung durch Prägung, Gravur, Laserbeschriftung oder Digitaldruck |
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Beim Ätzverfahren erfolgt die Beschriftung der Industrieschilder durch Herausätzen von Material mittels einer Ätzflüssigkeit. Bereiche, die nicht vertieft sein sollen, werden zuvor mit einem Abdecklack (Ätzreserve) vor dem Ätzmittel geschützt. Dabei kann die Schrift vertieft (Positivätzung, Tiefätzung) oder erhaben (Negativätzung, Hochätzung) dargestellt werden.
Die Vertiefungen werden meist mit Einbrennlacken ausgelegt. Die Farbauslegung kann aber auch entfallen, so dass sich die Lesbarkeit nur aus dem Kontrast von blankem Grundmaterial und matt geätzen Bereichen ergibt.
Obwohl das Ätzverfahren eines der ältesten Verfahren in der Industrieschilderfertigung ist, sind geätzte Metallschilder und Metallfronten nach wie vor die langlebigsten und widerstandsfähigsten Industrieschilder.
| Anwendung | Typenschilder, Leistungsschilder, Markenschilder, Embleme, Skalen, Maßstäbe, Ziffernblätter, Rohlinge, Stanzteile, Funktionsteile, Barcodeschilder, Hundesteuermarken, Frontplatten, Frontblenden |
| Material | Edelstahl, Messing, Aluminium |
| Druckfarben |
Große Auswahl an Standardfarben vorhanden. Alle Farben nach gängigen Farbsystemen (RAL, HKS, Pantone) und Sonderfarben möglich. Alternativ ohne Farbe mit Matt-Glanz-Kontrast des Grundmaterials. |
| Variable Daten |
fortlaufende Nummerierungen, fortlaufende Barcodes und wechselnde Beschriftung durch Prägung, Gravur oder Laserbeschriftung |
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Bei bedruckten Industrieschildern werden die Druckfarben mittels Drucktechniken wie z. B. Siebdruck, Offsetdruck oder Digitaldruck auf den Bedruckstoff übertragen.
Bedruckte Schilder, Frontplatten und Frontblenden kommen zum Einsatz, wenn einerseits hohe Anforderungen an die Farbgebung gestellt werden, aber andererseits keine besonders hohe Beständigkeit gegen mechanische, chemische und Witterungseinflüsse gefordert wird.
Die Beschriftung von Etiketten, Frontfolien und Tastaturfolien erfolgt meist mit Druckverfahren. Der Druck kann durch Laminate geschützt werden. Bei hinterdruckten Industrieschildern wird auf die Rückseite eines transparenten Bedruckstoffes gedruckt. Der Druck ist somit durch das Material selbst geschützt.
| Anwendung | Typenschilder, Leistungsschilder, Markenschilder, Embleme, Skalen, Maßstäbe, Ziffernblätter, Rohlinge, Stanzteile, Funktionsteile, Barcodeschilder, Frontplatten, Frontblenden, Frontfolien, Tastaturfolien, technische Etiketten, Werbeetiketten, Sicherheitsetiketten, beschriftbare Etiketten, Barcodeetiketten, 3D-Etiketten |
| Material | Kunststoffe, Verbundstoffe, Aluminium, Edelstahl, Messing |
| Druckfarben |
Alle Farben nach gängigen Farbsystemen (RAL, HKS, Pantone) und Sonderfarben möglich. |
| Variable Daten |
fortlaufende Nummerierungen, fortlaufende Barcodes und wechselnde Beschriftung durch Prägung, Gravur, Laserbeschriftung oder Digitaldruck |
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Die Gravur ist ein spanabhebendes Verfahren, bei dem die Beschriftung der Industrieschilder durch Abtragen von Material mit rotierenden Fräsern erfolgt.
Die Vertiefungen werden häufig mit Lacken ausgelegt. Die Farbauslegung kann aber auch entfallen. Die Lesbarkeit ergibt sich dann entweder aus einem Matt-Glanz-Kontrast, etwa bei Edelstahl, oder aus Farbunterschieden durch Gravieren von mehrschichtigem Material. Hier kommen z. B. farbig eloxiertes Aluminium oder Kunststoffe wie Formalon® oder Verbundstoffe wie Resopal® zum Einsatz.
Optik und Eigenschaften gravierter Industrieschilder aus Metall entsprechen weitgehend denen von geätzten Schildern und Fronten. Die Gravur kommt vorwiegend bei kleinen Stückzahlen und zur Ergänzung von variabler Beschriftung zum Einsatz.
| Anwendung | Typenschilder, Leistungsschilder, Markenschilder, Embleme, Skalen, Maßstäbe, Ziffernblätter, Rohlinge, Stanzteile, Funktionsteile, Barcodeschilder, Frontplatten, Frontblenden |
| Material | Edelstahl, Messing, Aluminium, Kunststoffe, Verbundstoffe |
| Druckfarben |
Große Auswahl an Standardfarben vorhanden. Alle Farben nach gängigen Farbsystemen (RAL, HKS, Pantone) und Sonderfarben möglich. Alternativ ohne Farbe mit Matt-Glanz-Kontrast des Grundmaterials. |
| Variable Daten |
fortlaufende Nummerierungen, fortlaufende Barcodes und wechselnde Beschriftung durch Prägung, Gravur oder Laserbeschriftung |
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Laserbeschriftung ist ein Verfahren, bei dem die Kennzeichnung der Industrieschilder durch Veränderung des Substrates mit Hilfe eines intensiven Laserstrahls erfolgt.
Es stehen drei Varianten zur Verfügung: Bei der Anlassbeschriftung wird durch Einwirkung von Wärme und Sauerstoff eine Farbveränderung des Materials herbeigeführt. Bei der Lasergravur wird eine dünne Schicht der Materialoberfläche abgetragen. Als dritte Variante kommt der gezielte Farbabtrag von Lackschichten oder eingefärbten Eloxalschichten zum Einsatz.
Laserbeschriftung wird vorwiegend zur nachträglichen Ergänzung variabler Daten wie fortlaufenden Seriennummern oder Barcodes eingesetzt.
| Anwendung | Typenschilder, Leistungsschilder, Markenschilder, Embleme, Skalen, Maßstäbe, Ziffernblätter, Rohlinge, Stanzteile, Funktionsteile, Barcodeschilder, Hundesteuermarken, Frontplatten, Frontblenden |
| Material | Aluminium, Edelstahl, Kunststoffe, Verbundstoffe |
| Druckfarben |
Alternativ ohne Farbe mit Matt-Glanz-Kontrast des Grundmaterials. |
| Variable Daten |
fortlaufende Nummerierungen, fortlaufende Barcodes und wechselnde Beschriftung durch Prägung, Gravur oder Laserbeschriftung |
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Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.
Unser Team prüft Ihre Anforderungen und erstellt Ihnen umgehend ein passendes Angebot.
Die Wahl des passenden Verfahrens hängt vor allem von Material, Einsatzumgebung, gewünschter Beständigkeit, Optik und Stückzahl ab.
Wir beraten Sie gerne, welches Verfahren für Ihre Anwendung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Für Außenanwendungen kommen häufig Aluminium eloxiert oder Edelstahl geätzt in Frage. Welche Ausführung geeignet ist, hängt von Witterung, UV-Belastung, mechanischer Beanspruchung und dem konkreten Einsatzumfeld ab.
Durch abgestimmte Fertigungsabläufe, definierte Materialqualitäten und dokumentierte Ausführungen lassen sich Serienprojekte reproduzierbar umsetzen. Wiederkehrende Aufträge fertigen wir auf Basis festgelegter Spezifikationen, sodass Maßhaltigkeit, Oberflächenqualität und Kennzeichnungsbild gleichbleibend umgesetzt werden können.
Ja. Wir wählen das Verfahren material- und einsatzabhängig aus und berücksichtigen dabei unter anderem:
Ja. Je nach Material und Verfahren sind unterschiedliche Farben, Oberflächen und Veredelungen möglich, zum Beispiel:
Welche Ausführung sinnvoll ist, hängt von Anwendung, Design und Beständigkeitsanforderung ab.
Laserbeschriftung eignet sich besonders für:
Sie ist vor allem dann sinnvoll, wenn flexible Dateninhalte, präzise Kennzeichnung und eine gut reproduzierbare Umsetzung gefragt sind.
Hier eine kurze Übersicht: