Fertigungsverfahren von
Becher Industrieschilder
präzise und vielseitig

Moderne Fertigungsprozesse und langjährige Erfahrung für Schilder, Frontplatten und Etiketten

  • Hohe Fertigungstiefe made in Germany
  • Reproduzierbare Prozesse für Einzelteile und Serien
  • Passende Verfahren für Material, Anwendung und Umgebung

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Das passende Fertigungsverfahren für Ihre technische Anforderung

 

Bei Becher Industrieschilder kombinieren wir moderne Fertigungstechnologien mit langjähriger Erfahrung, um Kennzeichnungslösungen technisch präzise umzusetzen. Ob Eloxal-Verfahren, Ätztechnik, Druckverfahren, Gravur oder Laserkennzeichnung – jedes Verfahren hat spezifische Stärken und eignet sich für bestimmte Materialien, Einsatzumgebungen und Anforderungen.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über unsere Fertigungsverfahren und deren typische Einsatzbereiche. So lässt sich schneller einschätzen, welches Verfahren für Ihre Anwendung sinnvoll ist.

Unsere Fertigungsverfahren im Überblick

Eloxieren
Ätzen
Druck & Hinterdruck
Gravieren
Laserbeschriftung

Eloxieren

Eloxal ist die Kurzbezeichung für elektrolytische Oxidation von Aluminium. Das Eloxieren, auch Anodisieren oder anodische Oxidation genannt, ist ein elektrochemisches Verfahren, bei dem die Oberfläche von Aluminium in Aluminiumoxid umgewandelt wird. Die dadurch entstehende dichte und sehr harte Eloxalschicht ist fest mit dem Grundmaterial verbunden und weist eine hohe Beständigkeit gegenüber mechanischen, chemischen und thermischen Beanspruchungen auf.

 

Aufgrund der porösen Beschaffenheit der Oxidschicht lassen sich anorganische oder organische Farbstoffe über Druckverfahren oder Färbebäder direkt in der transparenten Eloxalschicht einlagern und so vor Umwelteinflüssen schützen. Dieses Verfahren wird auch Untereloxaldruck oder Eloxalunterdruck genannt.

Anwendung Typenschilder, Leistungsschilder, Markenschilder, Embleme, Skalen, Maßstäbe, Ziffernblätter, Rohlinge, Stanzteile, Funktionsteile, Barcodeschilder, Hundesteuermarken, Frontplatten, Frontblenden, Frontfolien, Tastaturfolien, technische Etiketten, Werbeetiketten, beschriftbare Etiketten
Material Aluminium
Druckfarben

Große Auswahl an Standardfarben vorhanden. Sonderfarben können innerhalb gewisser Farbtoleranzen individuell angemischt und bemustert werden. Der Farbton "Weiß" ist im Untereloxaldruck nicht möglich, da weiße Farbpigmente größer sind als die Eloxalporen. Weiß wird deshalb meist durch die silberne Grundfarbe des eloxierten Aluminiums dargestellt.

Variable Daten

fortlaufende Nummerierungen, fortlaufende Barcodes und wechselnde Beschriftung durch Prägung, Gravur, Laserbeschriftung oder Digitaldruck

Eigenschaften und Vorteile

  • Farbe ist nicht auf dem Aluminiumschild, auf der Aluminiumfront oder auf dem Aluminiumetikett, sondern geschützt in der Eloxalschicht eingelagert und versiegelt
  • dekorativer, metallischer Charakter
  • glasharte, korrosionsbeständige, kratzfeste und glatte Oberfläche
  • leicht zu reinigen
  • beständig gegen Öle, Fette, Kraftstoffe und Lösemittel
  • Kombination mit dem Ätzverfahren möglich

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Ätzen

Beim Ätzverfahren erfolgt die Beschriftung der Industrieschilder durch Herausätzen von Material mittels einer Ätzflüssigkeit. Bereiche, die nicht vertieft sein sollen, werden zuvor mit einem Abdecklack (Ätzreserve) vor dem Ätzmittel geschützt. Dabei kann die Schrift vertieft (Positivätzung, Tiefätzung) oder erhaben (Negativätzung, Hochätzung) dargestellt werden.

 

Die Vertiefungen werden meist mit Einbrennlacken ausgelegt. Die Farbauslegung kann aber auch entfallen, so dass sich die Lesbarkeit nur aus dem Kontrast von blankem Grundmaterial und matt geätzen Bereichen ergibt.

 

Obwohl das Ätzverfahren eines der ältesten Verfahren in der Industrieschilderfertigung ist, sind geätzte Metallschilder und Metallfronten nach wie vor die langlebigsten und widerstandsfähigsten Industrieschilder.

Anwendung Typenschilder, Leistungsschilder, Markenschilder, Embleme, Skalen, Maßstäbe, Ziffernblätter, Rohlinge, Stanzteile, Funktionsteile, Barcodeschilder, Hundesteuermarken, Frontplatten, Frontblenden
Material Edelstahl, Messing, Aluminium
Druckfarben

Große Auswahl an Standardfarben vorhanden. Alle Farben nach gängigen Farbsystemen (RAL, HKS, Pantone) und Sonderfarben möglich. Alternativ ohne Farbe mit Matt-Glanz-Kontrast des Grundmaterials.

Variable Daten

fortlaufende Nummerierungen, fortlaufende Barcodes und wechselnde Beschriftung durch Prägung, Gravur oder Laserbeschriftung

Eigenschaften und Vorteile

  • Farbauslegung ist durch Einbettung in Vertiefung geschützt
  • Lesbarkeit bleibt selbst nach Überlackierung oder Zerstörung der Auslegefarbe gewährleistet
  • hohe Lichtechtheit der Farben
  • hohe Witterungsbeständigkeit
  • bei Aluminiumschildern und Aluminiumfronten ist eine Kombination mit dem Eloxalverfahren möglich

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Druck & Hinterdruck

Bei bedruckten Industrieschildern werden die Druckfarben mittels Drucktechniken wie z. B. Siebdruck, Offsetdruck oder Digitaldruck auf den Bedruckstoff übertragen.

 

Bedruckte Schilder, Frontplatten und Frontblenden kommen zum Einsatz, wenn einerseits hohe Anforderungen an die Farbgebung gestellt werden, aber andererseits keine besonders hohe Beständigkeit gegen mechanische, chemische und Witterungseinflüsse gefordert wird.

 

Die Beschriftung von Etiketten, Frontfolien und Tastaturfolien erfolgt meist mit Druckverfahren. Der Druck kann durch Laminate geschützt werden. Bei hinterdruckten Industrieschildern wird auf die Rückseite eines transparenten Bedruckstoffes gedruckt. Der Druck ist somit durch das Material selbst geschützt.

Anwendung Typenschilder, Leistungsschilder, Markenschilder, Embleme, Skalen, Maßstäbe, Ziffernblätter, Rohlinge, Stanzteile, Funktionsteile, Barcodeschilder, Frontplatten, Frontblenden, Frontfolien, Tastaturfolien, technische Etiketten, Werbeetiketten, Sicherheitsetiketten, beschriftbare Etiketten, Barcodeetiketten, 3D-Etiketten
Material Kunststoffe, Verbundstoffe, Aluminium, Edelstahl, Messing
Druckfarben

Alle Farben nach gängigen Farbsystemen (RAL, HKS, Pantone) und Sonderfarben möglich.

Variable Daten

fortlaufende Nummerierungen, fortlaufende Barcodes und wechselnde Beschriftung durch Prägung, Gravur, Laserbeschriftung oder Digitaldruck

Eigenschaften und Vorteile

  • nahezu unbegrenzte Möglichkeiten bei der Farbgebung
  • hohe UV-Beständigkeit
  • Druck kann durch farblose Lackierung oder Laminate geschützt werden
  • guter Schutz des Druckes bei hinterdruckten Industrieschildern

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Gravieren

Die Gravur ist ein spanabhebendes Verfahren, bei dem die Beschriftung der Industrieschilder durch Abtragen von Material mit rotierenden Fräsern erfolgt.

 

Die Vertiefungen werden häufig mit Lacken ausgelegt. Die Farbauslegung kann aber auch entfallen. Die Lesbarkeit ergibt sich dann entweder aus einem Matt-Glanz-Kontrast, etwa bei Edelstahl, oder aus Farbunterschieden durch Gravieren von mehrschichtigem Material. Hier kommen z. B. farbig eloxiertes Aluminium oder Kunststoffe wie Formalon® oder Verbundstoffe wie Resopal® zum Einsatz.

 

Optik und Eigenschaften gravierter Industrieschilder aus Metall entsprechen weitgehend denen von geätzten Schildern und Fronten. Die Gravur kommt vorwiegend bei kleinen Stückzahlen und zur Ergänzung von variabler Beschriftung zum Einsatz.

Anwendung Typenschilder, Leistungsschilder, Markenschilder, Embleme, Skalen, Maßstäbe, Ziffernblätter, Rohlinge, Stanzteile, Funktionsteile, Barcodeschilder, Frontplatten, Frontblenden
Material Edelstahl, Messing, Aluminium, Kunststoffe, Verbundstoffe
Druckfarben

Große Auswahl an Standardfarben vorhanden. Alle Farben nach gängigen Farbsystemen (RAL, HKS, Pantone) und Sonderfarben möglich. Alternativ ohne Farbe mit Matt-Glanz-Kontrast des Grundmaterials.

Variable Daten

fortlaufende Nummerierungen, fortlaufende Barcodes und wechselnde Beschriftung durch Prägung, Gravur oder Laserbeschriftung

Eigenschaften und Vorteile

  • Farbauslegung ist durch Einbettung in Vertiefung geschützt
  • Lesbarkeit bleibt selbst nach Überlackierung oder Zerstörung der Auslegefarbe gewährleistet
  • hohe Lichtechtheit der Farben
  • hohe Witterungsbeständigkeit
  • bei Aluminiumschildern und Aluminiumfronten ist eine Kombination mit dem Eloxalverfahren möglich
  • wirtschaftliche Fertigung von kleinen Mengen und Einzelstückzahlen
  • variable Beschriftung möglich

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Laserbeschriftung

Laserbeschriftung ist ein Verfahren, bei dem die Kennzeichnung der Industrieschilder durch Veränderung des Substrates mit Hilfe eines intensiven Laserstrahls erfolgt.

 

Es stehen drei Varianten zur Verfügung: Bei der Anlassbeschriftung wird durch Einwirkung von Wärme und Sauerstoff eine Farbveränderung des Materials herbeigeführt. Bei der Lasergravur wird eine dünne Schicht der Materialoberfläche abgetragen. Als dritte Variante kommt der gezielte Farbabtrag von Lackschichten oder eingefärbten Eloxalschichten zum Einsatz.

 

Laserbeschriftung wird vorwiegend zur nachträglichen Ergänzung variabler Daten wie fortlaufenden Seriennummern oder Barcodes eingesetzt.

Anwendung Typenschilder, Leistungsschilder, Markenschilder, Embleme, Skalen, Maßstäbe, Ziffernblätter, Rohlinge, Stanzteile, Funktionsteile, Barcodeschilder, Hundesteuermarken, Frontplatten, Frontblenden
Material Aluminium, Edelstahl, Kunststoffe, Verbundstoffe
Druckfarben

Alternativ ohne Farbe mit Matt-Glanz-Kontrast des Grundmaterials.

Variable Daten

fortlaufende Nummerierungen, fortlaufende Barcodes und wechselnde Beschriftung durch Prägung, Gravur oder Laserbeschriftung

Eigenschaften und Vorteile

  • dauerhafte Lesbarkeit
  • wirtschaftliche Fertigung auch von kleinen Serien
  • variable Beschriftung möglich

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Unser Team prüft Ihre Anforderungen und erstellt Ihnen umgehend ein passendes Angebot.

 

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Häufig gestellte Fragen zu Fertigungsverfahren und Prozessen (FAQ)

Die Wahl des passenden Verfahrens hängt vor allem von Material, Einsatzumgebung, gewünschter Beständigkeit, Optik und Stückzahl ab.

  • Eloxal-Verfahren/Untereloxaldruck: besonders geeignet für langlebige Kennzeichnungen auf Aluminium
  • Ätzverfahren: für langlebige Metallschilder mit hoher Widerstandsfähigkeit
  • Bedrucken/Hinterdrucken: für farbige Gestaltungen und grafische Elemente
  • Gravieren: für kleine Stückzahlen und individuelle Beschriftungen
  • Laserbeschriften: besonders geeignet für variable Daten wie Seriennummern, Barcodes oder DataMatrix-Codes

Wir beraten Sie gerne, welches Verfahren für Ihre Anwendung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Für Außenanwendungen kommen häufig Aluminium eloxiert oder Edelstahl geätzt in Frage. Welche Ausführung geeignet ist, hängt von Witterung, UV-Belastung, mechanischer Beanspruchung und dem konkreten Einsatzumfeld ab.

Durch abgestimmte Fertigungsabläufe, definierte Materialqualitäten und dokumentierte Ausführungen lassen sich Serienprojekte reproduzierbar umsetzen. Wiederkehrende Aufträge fertigen wir auf Basis festgelegter Spezifikationen, sodass Maßhaltigkeit, Oberflächenqualität und Kennzeichnungsbild gleichbleibend umgesetzt werden können.

Ja. Wir wählen das Verfahren material- und einsatzabhängig aus und berücksichtigen dabei unter anderem:

  • mechanische Belastung
  • chemische Einflüsse
  • Temperaturbereich
  • gewünschte Lebensdauer
  • Stückzahl und Wirtschaftlichkeit

Ja. Je nach Material und Verfahren sind unterschiedliche Farben, Oberflächen und Veredelungen möglich, zum Beispiel:

  • matt oder glänzend
  • strukturiert oder glatt
  • mit Schutzlack, Hinterdruck oder weiteren Oberflächenoptionen

Welche Ausführung sinnvoll ist, hängt von Anwendung, Design und Beständigkeitsanforderung ab.

Laserbeschriftung eignet sich besonders für:

  • fortlaufende Seriennummern
  • Barcodes oder DataMatrix-Codes
  • variable Daten

Sie ist vor allem dann sinnvoll, wenn flexible Dateninhalte, präzise Kennzeichnung und eine gut reproduzierbare Umsetzung gefragt sind.

Hier eine kurze Übersicht:

  • Eloxal-Verfahren: Aluminium
  • Ätzverfahren: Edelstahl, Messing, Aluminium
  • Bedrucken/Hinterdrucken: Kunststoffe, Verbundstoffe, Aluminium, Edelstahl, Messing
  • Gravieren: Edelstahl, Messing, Aluminium, Kunststoffe, Verbundstoffe
  • Laserbeschriften: Aluminium, Edelstahl, Kunststoffe, Verbundstoffe